Sie sind hier

Ohne Pestiziden in der Gemeinde

News Ëmwelt

In letzter Zeit wird viel über Pestiziden und deren Alternativen geredet und geschrieben. Seit dem 1. Januar 2016 ist es den Gemeinden gänzlich untersagt irgendwelche Pestiziden zur Bekämpfung von «Unkraut» zu verwenden. Dies wird dazu führen, dass in erster Linie die Biodiversität wieder hergestellt wird und in einer zweiten Phase wird diese Maßnahme die Qualität des Grundwassers erheblich verbessern.

In den Gemeinden wurden hauptsächlich Herbizide eingesetzt zur Pflege von öffentlichen Flächen, Wege, Straßen oder Friedhöfen. Diese eingebürgerte Schönheitsideale müssen in den Köpfen der Bürger geändert werden, denn mehr Grün kann auch «sauber» sein. Jeder muss mehr Toleranz und Akzeptanz mitbringen um in Zukunft unsere Ökosysteme nicht noch mehr zu belasten. Es gibt auch eine ganze Reihe von Alternativen um «Unkraut» zu bekämpfen.

Einfach mal wachsen lassen wo es niemanden stört !

Zum Entfernen von unerwünschten Pflanzen kann man auf mechanische Geräte zurückgreifen, z.B. Wildkrautbürsten, Zinkenwalzen, Stachelrotoren oder Krautegger.

Thermische Krautbekämpfungsmittel können ebenfalls eingesetzt werden, z.B. durch Dampf, heißes Wasser oder Luft, Infrarotstrahlung oder Abflammverfahren.

Durch erhöhten Personaleinsatz können die «Unkräuter» auf die traditionelle Weise per Hand entfernt werden.

In unserer Gemeinde wird in den kommenden Jahren die Planung von den öffentlichen Flächen so wie Straßen und Wege mehr und mehr umgestellt. Die technischen Dienste werden neue Pflegemethoden anwenden, Planungsverantwortliche werden vermehrt naturnahe Flächen in Neu- und Umgestaltungen einbauen.

Privatpersonen sollten grundsätzlich immer auf einen Einsatz von Pestizidprodukten verzichten. Anstelle von chemischen Keulen zur Bekämpfung von schädlichen Pflanzen und Tieren kann man zu Hause fast immer auf biologische Hausmittel zurückgreifen.

Erhöhte Biodiversität und ein schöner, farbenfreudiger Anblick sind die positiven Nebeneffekte eines Pestizidverzichtes, der jedoch vor allem der öffentlichen Gesundheit zu Gute kommt.

Dafür wird sich die DP-Sektion Rambrouch in der Zukunft einsetzen und wir hoffen auf Ihre Mitarbeit und Toleranz.

Weitere Informationen: